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8.10.26

Vertrauen

 Vertrauen ist eine Kategorie, die in der komplizierteren Welt eine immer größere Rolle spielt.

Gottvertrauen half in der Welt des Rechts des Stärkeren, in der die Kleinen sich dem Schutz von Starken anvertrauen mussten und wo die Mächtigen aus Misstrauen töteten bis zum Exzess, nicht zuletzt ihre nächsten Anverwandten.

Recht sollte Verlässlichkeit als Basis von Vertrauen schaffen. Der Kaiser soll Recht, Rechtsfrieden und Recht garantieren. Nichts schlimmer als ein Interregnum, wo kein Starker Friede und Recht schützt.

Gottesfrieden wurde von der Kirche als übergreifende Institution ausgerufen. Nicht ehr erfolgreich.

Vertrauen gilt als Basis des Handels. Es war die Basis der Hanse. Es war keine schriftliche Abmachung nötig. - Zu oft wurden (Macht der Schwachen) Urkunden gefälscht, als dass man Schriftstücken Glauben schenken konnte. (Heute das Problem des Deepfake)

Das Völkerrecht und Internationale Institutionen wie Völkerbund und Vereinte Nationen versuchten, internationales Vertrauen herzustellen. Im Handeln schaffen das Monopole: Angesichts fehlender Alternativen verlässt man sich notgedrungen auf den Mächtigsten. Versuche, Monopole einzuschränken scheitern immer wieder an der Uneinigkeit internationaler Staatlichkeit.

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