4.10.16

Loslassen

Während es in der demokratischen Auseinandersetzung aufs Dranbleiben ankommt (sich nicht durch Scheinlösungen abspeisen zu lassen - wie etwa bei CETA und TTIP) ist im privaten Bereich oft Loslassen wichtig.
Zunächst bei Kindern, die selbständige Orientierung lernen müssen. Aber auch in dem allgemeinen Sinn von "Lieben heißt loslassen können" (vgl. auch Schnurre).

Und dann gibt es das Loslassen im Alter, wo man lernen muss, auf manches zu verzichten, was man sehr geschätzt hat (vgl. auch Goethes Wilhelm Meisters Wanderjahre mit dem Untertitel "Die Entsagenden"). Das gilt beim Umzug in eine kleinere Wohnung, das gilt für den Verzicht bei nachlassenden Fähigkeiten (ob medizinisch bedingt, finanziell oder bei fehlender Barrierefreiheit).

Schließlich aber im schwersten Sinne beim Abschied von Sterbenden und beim eigenen Sterben.
Üben kann man das schon sehr früh, wie das Marshmellow-Experiment zeigt.

24.7.16

Wer hilft Lehrern bei der Arbeit?

Der folgende Artikel trotz des wunderschönen Titels nicht unbedingt:
 "3 Tipps, wie man als Lehrer/in den Kleinkram effizient wegarbeitet". 
Aber sich gelegentlich an diese Argumentation zu erinnern, könnte hilfreich sein. 
In der Praxis hilft die Aufteilung in A-, B-, und C-Zeiten den meisten Menschen wohl weiter.
Die schwierigsten Arbeiten in den Zeiten mit der besten Arbeitskraft, Routinearbeiten in Zeiten, wo es zu mehr nicht reicht.
Wer immer schwierige Aufgaben erledigen kann, kommt freilich so lange nicht zu Routinearbeiten, bis er zum Messie geworden ist.  Dann könnte es sein, dass die dann anfallende Aufräumarbeit auch in A-Zeiten nicht mehr zu bewältigen ist. Spätestens kurz davor  sollte man wohl einmal die 3 Tipps gelesen haben.
Meine Vermutung geht dahin, dass immer wieder einmal A-Zeiten für meine Wikipediaarbeit draufgingen, weil aus Motivationsgründen B-Zeiten zu A-Zeiten wurden. Ein weites Feld ...