15.1.17

Filme

Ich habe das Buch Mach's noch einmal Charlie! 100 Filme für Kinofans (2007) 
jetzt durchgelesen und dabei erfahren, dass offenbar unangefochten der Regisseur Hitchcock als Meister der Filmgestaltung angesehen wird. 

Mir persönlich wird dadurch vor Augen geführt, dass mich die Machart von Filmen immer wesentlich weniger interessiert hat als die Wirkung. Denn die vielen Beispiele von Szenen aus Hitchcockfilmen haben mich davon abgeschreckt, mir je einen anzusehen. Die Art von Spannung, die Hitchcock anstrebt, mag ich als solche nicht. Dabei gebe ich gern zu, dass das Gefühlserlebnis (die Katharsis), das ich an Filmen schätze, vermutlich in wesentlichen Teilen durch diese Manipulation erzeugt wird. Mein bewusstes Entscheidungskriterium bei der Auswahl von Filmen ist seit Jahren, ob in mir ein Mitgefühl mit den Personen des Films erweckt wird. 
Die häufigen Schnitte neuerer Filme stören mich. 
Zugegeben die langen Einstellungen in Fassbinder-Filmen, etwa in Berlin-Alexanderplatz, wo nichts passiert, stören mich auch.

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