Aus einer Mail an einen Bekannten:
Das Kapitel KI ist jetzt ja noch deutlich brisanter geworden
a) wegen des CO2-Ausstoßes
b) wegen der Überwachungsmöglichkeit der Bevölkerung
c) wegen der unzureichenden Überwachungsmöglichkeit der KI
d) wegen der Deregulierung, die die Multimilliardäre in Absprache mit Trump sicherstellen wollen und der Hassliebe zwischen dem ersten Dollarbillionär Musk und dem Präsidenten, der X gern für sich einsetzt und per Börsenmanipulation auf dem besten Weg zum Multimilliardär ist
e) ....
Die Wikipedia hat deswegen die Verwendung von KI für Texte verboten, sieht sich aber dem Angriff durch Musks Grokipedia ausgesetzt. Vorerst kann man darauf hinweisen, dass die Wikipedia China widerstanden hat, auch wenn sie aus China nahezu ausgeschlossen ist. Aber da die Foundation der Wikipedia auf US-Hoheitsgebiet arbeitet, ist sie vor Trumps Zugriff vielleicht noch weniger sicher als vor dem Zugriff des Großkapitals.
Andererseits stelle ich fest, dass ich nach der ersten KI-Kritik (eine - ich glaube es war Gemini - sah Leo XIV. noch nach Monaten als nicht-existent an) jetzt erfahre, dass sie für Recherchezwecke so wichtig sind, dass ich nicht auf sie verzichte, weil der Boykott einer Einzelperson sowieso nichts rettet.
Der von mir geschätzte Jean-Pol Martin ist seit Monaten daran, den KIs die Neuen Menschenrechte beizubringen. Ich halte es für ein aussichtsloses Unterfangen; aber Hoffnung muss man sich verdienen und so versuche ich ihn bei seiner Arbeit zu begleiten. Er hat seit über einem Jahr große Schmerzen, aber an der Arbeit ist er mit großer Energie - wohl auch, weil er sich über KI mehr Bekanntheit für seine Projekte verspricht und - nicht ganz ungefährlich - unter Zusammenarbeit mit 7 KIs, vornehmlich ChatGPT und Claude.
Jetzt stelle ich noch Links hinzu, die vielleicht interessieren könnten:
Silicon Valley, Abwicklung der vormals Hoffnung weckenden USA, Steinbecks "Früchte des Zorns", die inneramerikanische Fluchtgeschichte der 1930er Jahre sowie "Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise" aus dem Jahr 2016.
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