Heute ist mir so zumute, dass ich - gleichsam twittermäßig - einen ganz normalen Tagebucheintrag schreiben will. Freilich, nach meinen Prinzipien für Internetbeiträge, soll auch darin nur meine Person, nicht meine Identität erkennbar sein (außer für meine Bekannten).
Wenn ich sehe: in meinen beiden Hauptblogs 240 und 298 Einträge, je rund 170 in den von mir stiefmütterlicher behandelten, und dann die Zugriffszahlen mit Wikipediaartikeln vergleiche: Einer meiner Blogs kommt nur auf Zugriffszahlen wie einer der ausgefalleneren Wikipediaartikel.
Freilich, der Stoff eines Wikipediaartikels und seine überblicksartige Aufbereitung interessierte mich mein ganzes Berufsleben. Immer wieder versuchte ich mich daran. Dank der Wikipedia wurde es mir jetzt möglich, diesen Überblick zu erstellen. Weitestgehend unter Rückgriff auf vorhandene Wikipediaartikel, aber mit eigener, über viele Monate in Zusammenarbeit mit anderen erarbeiteten Struktur. In solch einem Artikel stecken deutlich mehr Arbeitsstunden als in 900 Blogeinträgen. Im März 2009 wurde am Tag zwischen 141 und 339 mal auf ihn zugegriffen, im April zwischen 103 und 212 mal.
Weshalb schreibt man? Weshalb interessieren einen Zugriffszahlen?
In meinen Tagebucheinträgen schreibe ich für mich persönlich. Meine Blogeinträge enthalten zwar meine persönliche Meinung, sind aber oft Reflex auf Zeitungsnachrichten oder auf andere Blogeinträge. Sie sind als Notizen für mich, immer aber auch für eventuelle Leser von außen bestimmt. Wikipediaartikel sollen zur Ausgestaltung einer Enzyklopädie beitragen.
Twittereintrag: Denke über meine #Blogs nach. Zahl der #Posts, #Zugriffszahlen #Wikipedia (Dieser Eintrag gerät freilich nicht unter meine Tweets. Mir zu persönlich.)
Nachtrag vom 11.2.2012:
Im November 2011 gab es der Statistik nach ungewöhnlich hohe Zugriffszahlen für den oben angesprochenen Artikel. Zwischen 182 und 1372 pro Tag, durchschnittlich 355. Die hohe Fluktuation, nicht selten kommt es auch zu Tagen, wo kein einziger Zugriff gemessen wird, spricht dafür, dass irgend etwas an den Zahlen nicht stimmt.
Natürlich interessieren einen Zugriffszahlen, weil man sich denkt, die Leute, die einen Artikel anklicken, hätten etwas davon. Oder doch wenigstens ein gewisser Prozentsatz von ihnen.
Übrigens, dieser Beitrag ist innerhalb dieses Blogs der am häufigsten angeklickte. Deutlich häufiger als der über Terrorismus. Was hat man von diesem Beitrag?
21.4.09
7.2.09
Web 2.0
Es ist nicht mein Ehrgeiz, einen erfolgreichen Blog zu schreiben. (Das schreibe ich absichtlich nicht auf dem Blog, auf den ich mich beziehe.) Aber es ist meine Absicht, das wenige, was ich zustande kriege, so effektiv wie möglich einzusetzen.
Wenn ich Briefe meiner Eltern entziffere, versuche ich gleich, sie abzutippen (und sie wenigstens im Kreis der Familie zu veröffentlichen). Wenn ich brauchbare Unterrichtsentwürfe habe, stelle ich sie in ein Wiki ein. Wenn nicht, dann wenigstens die Materialien. Wenn das nicht, dann eben etwas, was für den anderen Material werden könnte.
Als ich beim Abitur 200 Meter zu schwimmen hatte, versuchte ich einen Schlussspurt. Mein Lehrer hatte Angst um mich und versuchte, mich zu beruhigen. Schließlich hatte ich noch keinen Freischwimmer. Als ich nach meiner Zeit fragte, hatte niemand sie gestoppt, weil die Grenze von Note 5 zu Note 6 längst überschritten war. Von außen gesehen hatte mein "Spurt" keinen Sinn. Aber ich habe versucht, so viel zu leisten, wie mir möglich war. Auch wenn man von außen davon nichts gemerkt hat.
Deswegen schreibe ich mein Tagebuch öffentlich, so weit irgend möglich, und versuche nur meine Identität möglichst wenig öffentlich zu machen. Und ich weiß Blogs zu schätzen, weil sie ein dezentes Kommunikationsangebot machen. Nicht viel, aber etwas.
Wenn ich Briefe meiner Eltern entziffere, versuche ich gleich, sie abzutippen (und sie wenigstens im Kreis der Familie zu veröffentlichen). Wenn ich brauchbare Unterrichtsentwürfe habe, stelle ich sie in ein Wiki ein. Wenn nicht, dann wenigstens die Materialien. Wenn das nicht, dann eben etwas, was für den anderen Material werden könnte.
Als ich beim Abitur 200 Meter zu schwimmen hatte, versuchte ich einen Schlussspurt. Mein Lehrer hatte Angst um mich und versuchte, mich zu beruhigen. Schließlich hatte ich noch keinen Freischwimmer. Als ich nach meiner Zeit fragte, hatte niemand sie gestoppt, weil die Grenze von Note 5 zu Note 6 längst überschritten war. Von außen gesehen hatte mein "Spurt" keinen Sinn. Aber ich habe versucht, so viel zu leisten, wie mir möglich war. Auch wenn man von außen davon nichts gemerkt hat.
Deswegen schreibe ich mein Tagebuch öffentlich, so weit irgend möglich, und versuche nur meine Identität möglichst wenig öffentlich zu machen. Und ich weiß Blogs zu schätzen, weil sie ein dezentes Kommunikationsangebot machen. Nicht viel, aber etwas.
15.7.08
Bedingungsloses Grundeinkommen
Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist praktisch ein Kombilohn für alle abhängig Beschäftigten. Daher hat es alle Nachteile mit dem Kombilohn gemeinsam.
Für die Bezieher höherer Einkommen ist freilich der BGE-Anteil des Kombilohnes vernachlässigenswert. Für die aus dem Arbeitsmarkt Herausgefallenen bedeutet es, dass sich niemand mehr dafür zuständig führen wird, ihnen wieder hinein zu helfen; denn - so das Grundverständnis - sie brauchen ja keine Arbeit, und wenn sie kein Arbeitsverhältnis eingehen, wollen sie ja offenbar auch keine.
Für den öffentlichen Sektor bedeutet es:
Reduktion aller öffentlichen Leistungen, Übernahme von Bildung, Gesundheitsvorsorge, Kulturförderung und innere Sicherheit durch private Dienstleister, Sponsoren und Stiftungen; denn der Staat hat dann kein Geld, mehr als seine Selbstreproduktion sicherzustellen. Alles andere muss er outsourcen an private Geldgeber.
Das BGE wäre eine enorme Verwaltungsvereinfachung, aber es würde den Zusammenhang der Gesellschaft und die Leistungsfähigkeit des Staates noch mehr zerstören, als sie es schon sind.
Natürlich wäre es schön, wenn unser Wertsystem sich änderte und Bewahrung von Ressourcen als wichtiger angesehen würde als die Produktion nutzloser Güter, die nur über Manipulation an den Käufer zu bringen sind. Praktisch aber würde die hoffnungslose Ökonomisierung des Lebens der am Arbeitsmarkt Orientierten noch weiter getrieben und die anderen fühlten sich aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Dietmar Dath formuliert dazu: "Denn natürlich stimmt jeder Aufsichtsrat, dessen Mitglieder noch bei Trost sind, jederzeit für eine Beschäftigungs-, Innovations- und Rationalisierungspraxis, die den maximalen Profit erwirtschaftet, statt dafür, aufsässige Autobrandstifter aus der französischen Vorstadt mit attraktiven Aufstiegchancen zu bestechen, damit sie nicht wüten."
Das gilt heute schon und würde dann noch mehr gelten.
Für die Bezieher höherer Einkommen ist freilich der BGE-Anteil des Kombilohnes vernachlässigenswert. Für die aus dem Arbeitsmarkt Herausgefallenen bedeutet es, dass sich niemand mehr dafür zuständig führen wird, ihnen wieder hinein zu helfen; denn - so das Grundverständnis - sie brauchen ja keine Arbeit, und wenn sie kein Arbeitsverhältnis eingehen, wollen sie ja offenbar auch keine.
Für den öffentlichen Sektor bedeutet es:
Reduktion aller öffentlichen Leistungen, Übernahme von Bildung, Gesundheitsvorsorge, Kulturförderung und innere Sicherheit durch private Dienstleister, Sponsoren und Stiftungen; denn der Staat hat dann kein Geld, mehr als seine Selbstreproduktion sicherzustellen. Alles andere muss er outsourcen an private Geldgeber.
Das BGE wäre eine enorme Verwaltungsvereinfachung, aber es würde den Zusammenhang der Gesellschaft und die Leistungsfähigkeit des Staates noch mehr zerstören, als sie es schon sind.
Natürlich wäre es schön, wenn unser Wertsystem sich änderte und Bewahrung von Ressourcen als wichtiger angesehen würde als die Produktion nutzloser Güter, die nur über Manipulation an den Käufer zu bringen sind. Praktisch aber würde die hoffnungslose Ökonomisierung des Lebens der am Arbeitsmarkt Orientierten noch weiter getrieben und die anderen fühlten sich aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Dietmar Dath formuliert dazu: "Denn natürlich stimmt jeder Aufsichtsrat, dessen Mitglieder noch bei Trost sind, jederzeit für eine Beschäftigungs-, Innovations- und Rationalisierungspraxis, die den maximalen Profit erwirtschaftet, statt dafür, aufsässige Autobrandstifter aus der französischen Vorstadt mit attraktiven Aufstiegchancen zu bestechen, damit sie nicht wüten."
Das gilt heute schon und würde dann noch mehr gelten.
3.7.08
Wie kann man sinnvoll mit der Abnahme der Ressourcen umgehen?
Horst Afheldt hat in "Wirtschaft, die arm macht" schon 2004 darauf hingewiesen, dass Volkswirtschaften mittelfristig nicht exponentiell, sondern nur linear wachsen und dass das auch in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders galt und darauf, dass Rohstoffe immer knapper werden, Arbeit aber immer reichlicher angeboten wird.
Weil die wirtschaftliche Situation Deutschlands und Europas mittelfristig so prekär ist, kommt m.E. alles darauf an, die Umstellung auf hohe Preise für fossile Energie und Rohstoffe und andererseits kostengünstige Arbeit so schnell wie möglich gelingt. Das kann sozialverträglich nur geschehen, wenn die höheren Energiepreise benutzt werden, um Arbeit zu subventionieren. Wenn wir das rasch genug tun, sind wir der Entwicklung voraus. Wenn wir es nicht tun, hecheln wir hinterher. Sieh Benzinpreis!
Es gibt schon einige Vorschläge dazu.
Mehr dazu werde ich demnächst schreiben..
Weil die wirtschaftliche Situation Deutschlands und Europas mittelfristig so prekär ist, kommt m.E. alles darauf an, die Umstellung auf hohe Preise für fossile Energie und Rohstoffe und andererseits kostengünstige Arbeit so schnell wie möglich gelingt. Das kann sozialverträglich nur geschehen, wenn die höheren Energiepreise benutzt werden, um Arbeit zu subventionieren. Wenn wir das rasch genug tun, sind wir der Entwicklung voraus. Wenn wir es nicht tun, hecheln wir hinterher. Sieh Benzinpreis!
Es gibt schon einige Vorschläge dazu.
Mehr dazu werde ich demnächst schreiben..
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23.5.08
Die 1968er und der Totalitarismus
Habermas, war schon früh ein scharfer Kritiker der 68er.
So hat er schon am 9.6.1967 in einer Diskussion mit Rudi Dutschke von einem linken Faschismus gesprochen. Freilich Götz Alys Parallelisierung von nationalsozialistischen Angriffen von Studenten auf Professoren mit denen von 1968 hat er so nie vertreten. Denn im selben Atemzug hatte er ihre "voluntaristische Ideologie" mit dem utopischen Sozialismus verglichen und später ausdrücklich die Identifizierung des SDS mit den Studenten der 30er Jahre als grobes Missverständnis bezeichnet.
So schrieb er in einem Brief vom 13. Mai 1968 an C. Grossner:
Ich selbst habe zu der Studentenbewegung ein ambivalentes Verhältnis gehabt, sehe sie aber als die Voraussetzung dafür, dass ich eine vernünftige Politisierung erfahren habe. Bei Gelegenheit würde ich gern mehr dazu festhalten.
So hat er schon am 9.6.1967 in einer Diskussion mit Rudi Dutschke von einem linken Faschismus gesprochen. Freilich Götz Alys Parallelisierung von nationalsozialistischen Angriffen von Studenten auf Professoren mit denen von 1968 hat er so nie vertreten. Denn im selben Atemzug hatte er ihre "voluntaristische Ideologie" mit dem utopischen Sozialismus verglichen und später ausdrücklich die Identifizierung des SDS mit den Studenten der 30er Jahre als grobes Missverständnis bezeichnet.
So schrieb er in einem Brief vom 13. Mai 1968 an C. Grossner:
Erstens habe ich damals nicht gesehen, dass die neuen Formen der Provokation ein sinnvolles, legitimes und sogar notwendiges Mittel sind, um Diskussionen dort, wo sie verweigert werden, zu erzwingen.
Zweitens hatte ich damals Angst vor den irrationalistischen Implikationen eines Vorgehens, das unter dem Topos 'die Spielregeln brechen' eingeführt wurde. Diese Befürchtungen hege ich auch heute noch, daher hat sich die Intention meiner damaligen Bemerkung nicht geändert. Freilich würde ich [...] heute [...] das Etikett des linken Faschismus vermeiden, und zwar nicht nur, weil dieses Etikett das grobe Missverständnis einer Identifizierung des SDS mit den rechten Studenten Anfang der dreißiger Jahre hervorgerufen hat, sondern weil ich inzwischen überhaupt unsicher geworden bin, ob das eigentliche Neue an den gegenwärtigen Revolten durch geistesgeschichtliche Parallelen getroffen werden kann.
Ich selbst habe zu der Studentenbewegung ein ambivalentes Verhältnis gehabt, sehe sie aber als die Voraussetzung dafür, dass ich eine vernünftige Politisierung erfahren habe. Bei Gelegenheit würde ich gern mehr dazu festhalten.
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30.4.08
Gorbatschow - meine Sicht von 1991
Gorbatschow ist in vieler Hinsicht der erfolgreichste Politiker des 20. Jhs bei der Durchsetzung der Menschenrechte gewesen, erfolgreicher als Gandhi. Wie dieser hat er allerdings nicht verhindern können, daß es im Zuge der Befreiung seines Landes zum Auseinanderbrechen des Landes kam.
Gestern, am 26.12., hat er seine letzte Ansprache gehalten. Er ist zurückgetreten, nachdem der Staat, dessen Oberhaupt er war, nicht mehr existierte, nachdem die Partei, deren oberster Sekretär er war, schon längere Zeit - freilich gegen seinen Willen - von ihm aufgelöst worden war. Mit diesem Rücktritt ist ihm gelungen, was nach dem 21.8. eine Zeit lang infrage gestellt schien, einen Abgang ohne Gewalt und ohne Zusammenarbeit mit seinen ärgsten politischen Feinden zu erreichen. Ein Abgang, wenn nicht mit Würde, so doch ohne Würdelosigkeit.
Die Folgewirkungen dessen, was Hitler und Stalin an Unheil über die Welt gebracht haben, hat er in einem Ausmaß beseitigt, wie man es zuvor wohl nicht für möglich gehalten hätte. Er hat vorgeführt, daß das Blocksystem von einer Seite her aufzulösen war, ohne daß das den Gegner zur Übernahme des anderen Blocks bringen würde. (Ob das von der westlichen Seite her auch hätte funktionieren können, wird, da das Experiment nicht gelaufen ist, vermutlich historisch umstritten bleiben.) […]
Fazit: ein großer Mann, der mir umso größer erscheint, je mehr von den Schwierigkeiten, die auf ihn zukamen, [er] vorausgesehen haben sollte, gerade deswegen, weil seine Größe in seinem Mut bestand, das Mögliche, aber unmöglich Scheinende zu wagen. Je geringer sein Mut gewesen sein sollte, umso stärker muß die Reformkraft in der Sowjetunion gewesen sein. (1991)
Gestern, am 26.12., hat er seine letzte Ansprache gehalten. Er ist zurückgetreten, nachdem der Staat, dessen Oberhaupt er war, nicht mehr existierte, nachdem die Partei, deren oberster Sekretär er war, schon längere Zeit - freilich gegen seinen Willen - von ihm aufgelöst worden war. Mit diesem Rücktritt ist ihm gelungen, was nach dem 21.8. eine Zeit lang infrage gestellt schien, einen Abgang ohne Gewalt und ohne Zusammenarbeit mit seinen ärgsten politischen Feinden zu erreichen. Ein Abgang, wenn nicht mit Würde, so doch ohne Würdelosigkeit.
Die Folgewirkungen dessen, was Hitler und Stalin an Unheil über die Welt gebracht haben, hat er in einem Ausmaß beseitigt, wie man es zuvor wohl nicht für möglich gehalten hätte. Er hat vorgeführt, daß das Blocksystem von einer Seite her aufzulösen war, ohne daß das den Gegner zur Übernahme des anderen Blocks bringen würde. (Ob das von der westlichen Seite her auch hätte funktionieren können, wird, da das Experiment nicht gelaufen ist, vermutlich historisch umstritten bleiben.) […]
Fazit: ein großer Mann, der mir umso größer erscheint, je mehr von den Schwierigkeiten, die auf ihn zukamen, [er] vorausgesehen haben sollte, gerade deswegen, weil seine Größe in seinem Mut bestand, das Mögliche, aber unmöglich Scheinende zu wagen. Je geringer sein Mut gewesen sein sollte, umso stärker muß die Reformkraft in der Sowjetunion gewesen sein. (1991)
Gorbatschows Revolution
Tony Judt sieht in "Postwar" Gorbatsschows Leistung weniger positiv als ich. Er spricht davon, seine Kritiker seien hellsichtiger gewesen. Taktisch habe Gorbatschow geglaubt, die deutsche Wiedervereinigung verhindern zu können, obwohl er alle kommunistischen Satellitenregierungen bewusst aufgegeben habe mit der offenen Aussage, die Völker müssten selbst über ihren Weg entscheiden.
Ganz deutlich erkennt er aber Gorbatschows strategische Leistung an, die Auflösung des großen Imperiums so unblutig und so schnell bewältigt zu haben, und fasst seine Einschätzung der Demokratisierung Osteuropas zusammen mit dem Satz: "Es war Gorbatschows Revolution."
Ganz deutlich erkennt er aber Gorbatschows strategische Leistung an, die Auflösung des großen Imperiums so unblutig und so schnell bewältigt zu haben, und fasst seine Einschätzung der Demokratisierung Osteuropas zusammen mit dem Satz: "Es war Gorbatschows Revolution."
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