11.3.13

Erinnerung oder Selbstverewigung im Netz?


Klaus Maria Brandauer: "Was die Selbstverewigung im Netz betrifft: Das bringt uns völlig von uns weg. Es macht uns ja unfähig, uns zu erinnern. Und ein Mensch, der sich nicht mehr erinnern kann, existiert gar nicht. Er ist nicht mehr."
Peter Stein: "Erinnerung ist Konfrontation mit sich selbst. Wenn man Erinnerung ins Netz stellt, dann ist es keine Beschäftigung mehr mit sich selbst - man macht die eigene Erinnerung zum öffentlichen Raum. Das aller Schlimmste daran: Man kriegt immerzu "Feedback" – die Erinnerung wird sofort zerquatscht."
in: Hilft es, überschätzt zu werden? - ZEIT, 7.3.2013

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